Die Dreikäsehochs

Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter

Belastende Ereignisse wie schwere Unfälle, Erkrankungen und Naturkatastrophen, aber auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt sowie Verlust- und Vernachlässigungserfahrungen können tiefe Wunden in einer Seele hinterlassen. Ein Trauma kann alleine nicht bewältigt und verarbeitet werden – von einem Kind schon gar nicht.

Doch auch eine Scheidung der Eltern oder Mobbing in der Schule können das Seelenheil eines Kindes nachhaltig aus der Balance bringen und sich auf dessen weitere Entwicklung fatal auswirken. Nicht alle Kinder sprechen über belastende Erlebnisse. Eltern, Freunde oder Lehrer nehmen Verhaltensweisen wahr, die vorher nicht zu beobachten waren. Denn wenn ein Kind es nicht mehr schafft, die aufgewühlten Emotionen auszuhalten, wird es alles tun, um die Situation für sich selbst erträglich zu gestalten.

Mögliche Symptome

• aggressives Verhalten
• sozialer / innerer Rückzug
• sich die Haare ausreißen
• Albträume
• Lernschwierigkeiten
• Angst und Panik
• mangelnder Selbstwert
• Nervosität
• Verlust von Interessen
• Einnässen und Einkoten
• Sprach- und Sprechstörungen
• extremes Kontrollverhaltenaggressives Verhalten

• sozialer / innerer Rückzug
• sich die Haare ausreißen
• Albträume
• Lernschwierigkeiten
• Angst und Panik
• mangelnder Selbstwert
• Nervosität
• Verlust von Interessen
• Einnässen und Einkoten
• Sprach- und Sprechstörungen
• extremes Kontrollverhalten

Mögliche Ursachen

• Tod eines Elternteils oder eines nahestehenden Menschen
• schwere Krankheit eines Geschwisters
• häusliche Gewalt, aktiv oder passiv erlebt
• sexuelle Gewalt
• alkoholkranke/r oder drogenabhängige/r Eltern/teil
• Rosenkrieg-Trennung der Eltern
• körperliche, emotionale und psychische Vernachlässigung
• Ausgrenzung in der Schule
• Krieg und Flucht

Vorgehen

Sobald ein Kind in der Lage ist, Geschichten zu folgen, lässt sich mit ihm direkt therapeutisch arbeiten. Wie das ablaufen kann, ist in dem kurzen Video anschaulich erklärt.

Ebenso bewährt hat sich die traumazentrierte Spieletherapie – hier kommen zum Beispiel meine „Assistenten“ zum Einsatz.

Für wesentlich halte ich auch das ressourcenorientierte Arbeiten. Obwohl die Kinder zum Teil sehr schlimme Erfahrungen gemacht haben, haben sie sich oftmals eine beeindruckende Lebenskraft bewahrt. Sie stecken voller Fähigkeiten, die sie für sich nutzen können, oder sie bekommen Rückhalt aus ihrem Umfeld. Diese Kompetenzen finde ich gemeinsam mit dem Kind heraus und baue darauf auf – egal ob es sich um ein Wesensmerkmal handelt wie z. B. Hartnäckigkeit, um ein Hobby wie Fußball, ein Talent wie Malen oder Singen, um Ausnahmen vom Problemverhalten wie z. B. eine Nacht ohne ins Bett zu machen, um einen Lieblingsplatz in der Natur, einen Gegenstand wie ein Glücksstein oder Personen wie z. B. der Onkel oder die Oma. So können sie meist endlich wieder „normal“ werden, um sich wieder den altersgerechten Dingen des Lebens zuzuwenden.

Voraussetzung für die therapeutische Begleitung eines Kindes ist, dass es freiwillig kommt und dies nicht als Zwang oder Strafe empfindet – das wäre kontraproduktiv! Ich verstehe mich als Vertrauensperson für das Kind. Und als solche biete ich ihm einen geschützten Raum.

In einem unverbindlichen Vorgespräch schaue ich gern mit dir auf dein persönliches Anliegen und auf die Möglichkeiten einer Behandlung.